
Der frühere FBI-Direktor Robert Mueller brachte es auf den Punkt: Es gibt nur zwei Arten von Unternehmen – die, die bereits gehackt wurden, und die, die noch gehackt werden. Cyberattacken, Datenschutzvergehen und Datenverlust gehören längst zum kalkulierten Berufsrisiko jedes mittelständischen Betriebs. Die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wann – und ob Ihr Unternehmen dann geschützt ist.
Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich?
Cyberattacken und IT-Sabotage verursachen deutschen Unternehmen Kosten von weit über 100 Milliarden Euro im Jahr. Die Schadensformen sind vielfältig: gestohlene Datensätze im Darknet, DDoS-Attacken auf Unternehmenswebseiten, abgegriffene Kreditkartendaten, kompromittierte Cloudlösungen, Betriebsausfälle durch gestörte Produktionssteuerung. Im Risikobarometer unseres Versicherers belegen Cyberrisiken – neben Pandemien und Lieferkettenstörungen – weltweit Rang eins der bedrohlichsten Unternehmensrisiken. Homeoffice und fortschreitende Vernetzung erhöhen das Risiko weiter; das BSI veröffentlicht regelmäßig Lageberichte und Handlungsempfehlungen für Unternehmen jeder Größe.
Warum trifft es KMU besonders?
Kleine und mittlere Unternehmen haben typischerweise kleinere IT-Budgets und weniger Fachpersonal als Konzerne. 45 Prozent der Unternehmen halten sich laut aktuellen Erhebungen nicht für ausreichend gerüstet. Über Virenschutz und Firewall hinaus fehlen häufig Awareness-Trainings, klare Notfallpläne und spezialisierte IT-Fachkräfte. Gleichzeitig sind KMU attraktive Ziele – auch als Einstiegspunkte in die Lieferketten größerer Unternehmen.
Was leistet die Cyberversicherung unseres Versicherers im Ernstfall?
Deutlich mehr als Kostenerstattung:
- Professionelle IT-Krisenhotline rund um die Uhr für sofortige Schaden- und Ursachenermittlung
- Computerspezialisten, die unverzüglich mit der forensischen Analyse beginnen
- Kostenfreier Zugang zu IT-Awareness-Trainings für alle Mitarbeitenden – schon vor dem Schadenfall
- Übernahme der Krisenkommunikation durch unseren Versicherer im Bedarfsfall
- Ein individueller Krisenplan, gemeinsam mit Ihnen vor dem Ernstfall erarbeitet
Die Multi-Line-Deckung schützt auch bei nicht zielgerichteten Angriffen, sichert Fremd- und Eigenschäden ab und deckt Datenschutzverletzungen – auch unabhängig von einem Cyberangriff. Weitere Merkmale: beitragsfreie Rückwärtsdeckung, forensische IT-Dienstleistungen, faire Betriebsunterbrechungsdeckung mit Wartefrist statt zeitlichem Selbstbehalt sowie flexible Bausteine für Datenmanipulationen, Fehlbedienungen und IT-Hardwarefehler. Klassische Elektronik- oder Vertrauensschadenversicherungen decken Cyberschäden dagegen nur sehr begrenzt ab. Nicht umsonst gilt die Cyberversicherung als „Feuerversicherung des 21. Jahrhunderts“.
So reagieren Sie richtig auf einen Angriff
- IT-Systeme sofort vom Netzwerk trennen, um die Ausbreitung zu stoppen
- IT-Krisenhotline der Cyberversicherung anrufen – rund um die Uhr erreichbar
- Schadensmeldung an unseren Versicherer, Beginn der forensischen Analyse
- Keine Lösegeldzahlungen ohne vorherige Abstimmung mit dem Versicherer
- Krisenkommunikation intern und extern gemäß Krisenplan koordinieren
- Behörden informieren, sofern datenschutzrechtliche Meldepflichten bestehen
Warten Sie nicht auf den Ernstfall
Wir analysieren Ihre IT-Risikolage, identifizieren Deckungslücken in bestehenden Policen und erstellen ein individuelles Cyberversicherungskonzept für Ihr Unternehmen.
Einblicke in Cyberrisiken und Prävention teilen wir regelmäßig auf LinkedIn.
Lassen Sie uns über Ihre Risiken sprechen
In einem ersten Gespräch prüfe ich, wo Handlungsbedarf besteht und wie ich Sie sinnvoll unterstützen kann – persönlich in Bochum, telefonisch oder per Videoberatung.



